„Ausschließeritis“ im Wachenheimer Stadtrat #Wachenheim #Weinachtsmarkt #Protektionismus #Stillstand

„winkeladvokatisches Schmierentheater“ – nicht schlecht Frank Mehlmer….

Klammern wir mal die Fragestellung aus, ob es Aufgabe der Stadt oder Touristinfo ist, einen Weihnachtsmarkt zu installieren – bisher war das Adventsmärktchen eine private Inititative der Genossenschaft. Konzentrieren wir uns auf die Konflikt- und Lösungsfähigkeit des Stadtrates und des Bürgermeisters.

Ich bin von der Lösungskompetenz des Wachenheimer Stadtrats und voran des Wachenheimer Bürgermeisters wieder einmal enttäuscht worden und einigermaßen fassungslos, dass scheinbar keine Gedanken darüber verschwendet wurden, wie der Weiß´sche Ausschank, ein Advents- oder Weihnachtsmarkt mit den beiden Veranstaltungen Adventsleuchten und Sternstunden sich ergänzen, statt in Konkurrenz zu stehen. Statt die Attraktivität in der vorweihnachtlichen Zeit weiter zu erhöhen gibt es nun Protektionismus. Ohne tiefer zu suchen und überlegen, lehnt Bürgermeister Bechtel eine große Lösung ab. Stillstand ist das Resultat, die bisherigen Betreiber des Adventsmärktchen verabschieden sich damit von Wachenheim.

Mit ein wenig Willen und Gestaltungskreativität hätte ein Markt in seiner Umgebung bereits zwei Highlights. Mit Blick aufs Geld (z.B. des Fördervereins protestantische Kirche) wäre der Verein möglicherweise (man muss eben auch reden) an einem Stand selbst interessiert oder zur Teilnahme an den Veranstaltungen werden die Standbetreiber zu einer extra-Vergütung verpflichtet oder oder oder

Offenbar kommt das im Gedankenmuster von Bürgermeister Bechtel und weiten Teilen des Stadtrats nicht vor.

Echt schade für Wachenheim.

 

Über bergerandreas

aus Wachenheim, begeisterter Mountainbiker (opentrails!) und freier Demokrat
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2 Antworten zu „Ausschließeritis“ im Wachenheimer Stadtrat #Wachenheim #Weinachtsmarkt #Protektionismus #Stillstand

  1. Frank Mehlmer schreibt:

    Dein Artikel trifft das ganz gut. Allerdings ist das leicht Absurde, der Umstand, dass meines Erachtens große Teile des Rates die Idee zu vergrößern gut fanden. Es ging wohl wirklich darum, wie und durch wen der ursprüngliche Erweiterungsantrag zu Stande gekommen war. Dies führte zur Kernschmelze.

  2. Pingback: Supermarkt – offene Fragen, fehlende Antworten, wie aus einem Gutachten ein Gefälligkeitskonzept wird | bergerandreas

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