„Ausschließeritis“ im Wachenheimer Stadtrat #Wachenheim #Weinachtsmarkt #Protektionismus #Stillstand

„winkeladvokatisches Schmierentheater“ – nicht schlecht Frank Mehlmer….

Klammern wir mal die Fragestellung aus, ob es Aufgabe der Stadt oder Touristinfo ist, einen Weihnachtsmarkt zu installieren – bisher war das Adventsmärktchen eine private Inititative der Genossenschaft. Konzentrieren wir uns auf die Konflikt- und Lösungsfähigkeit des Stadtrates und des Bürgermeisters.

Ich bin von der Lösungskompetenz des Wachenheimer Stadtrats und voran des Wachenheimer Bürgermeisters wieder einmal enttäuscht worden und einigermaßen fassungslos, dass scheinbar keine Gedanken darüber verschwendet wurden, wie der Weiß´sche Ausschank, ein Advents- oder Weihnachtsmarkt mit den beiden Veranstaltungen Adventsleuchten und Sternstunden sich ergänzen, statt in Konkurrenz zu stehen. Statt die Attraktivität in der vorweihnachtlichen Zeit weiter zu erhöhen gibt es nun Protektionismus. Ohne tiefer zu suchen und überlegen, lehnt Bürgermeister Bechtel eine große Lösung ab. Stillstand ist das Resultat, die bisherigen Betreiber des Adventsmärktchen verabschieden sich damit von Wachenheim.

Mit ein wenig Willen und Gestaltungskreativität hätte ein Markt in seiner Umgebung bereits zwei Highlights. Mit Blick aufs Geld (z.B. des Fördervereins protestantische Kirche) wäre der Verein möglicherweise (man muss eben auch reden) an einem Stand selbst interessiert oder zur Teilnahme an den Veranstaltungen werden die Standbetreiber zu einer extra-Vergütung verpflichtet oder oder oder

Offenbar kommt das im Gedankenmuster von Bürgermeister Bechtel und weiten Teilen des Stadtrats nicht vor.

Echt schade für Wachenheim.

 

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Nach der Wahl – Plakate haben es unterschiedlich überlebt #fdp #btw17 #ellerstadt #gönnheim

Nach der Wahl ist Erntezeit – sozusagen. Die Ernte an Stimmen ist bereits mit der Wahl eingefahren, nun gilt es die Plakate wieder einzusammeln.

Zum wiederholten Male habe ich mich um die Plakatierung in Gönnheim und Ellerstadt gekümmert und wieder hat sich ein Bild, das ich bereits von vorangegangenen Wahlen kenne, wiederholt:

In Gönnheim waren sämtliche (!) Plakate noch an Ort und Stelle, lediglich ein Plakat hat durch Wind und Wetter gelitten. Herzlichen Dank dafür.

In Ellerstadt waren in etwa die Hälfte der Plakate zertreten, zerschnitten, bemalt oder sonstwie zerstört. @Ellerstadt: Was soll das eigentlich? Woher kommt die Zerstörungswut, die sich nicht nur bei unseren Plakaten, sondern auch bei denen der Mitbewerber ablädt?

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DÜW-JS ?? Pöbeln. Mehr nicht drauf? Stören für Deutschland? #afd #noafd #btw17

Ich bin nicht das erste Mal in einem Wahlkampf aktiv. Dieses Mal ist mir aber tatsächlich das erste Mal ein gezielter Pöbler aufgefallen. Ein Freund der AfD.

Wir haben zwei Infostände gemacht: letzten Samstag vor dem Rewe, diesen Samstag vor der Apotheke. Beide Male fährt unser Freund der AfD mit Oberlippenbart und silberfarbenen Porsche Cayenne (DÜW-JS irgendwas) vorbei. Beide Male, um aus dem Fenster was von AFD zu rufen, zu stören und zu pöbeln. Beide Male ohne auszusteigen, beide Male ohne zu diskutieren, beide Male ohne Meinungsaustausch.

Was sagt mir das über diesen Freund der AFD:

Ignorant: er hört sich andere Meinungen gar nicht erst an

Stur: er hört sie sich nicht an, so dass er mit seiner Meinung gar nicht gestört wird

Pöbler: er stört nur, mehr Absicht verfolgt er nicht.

Ganz schön armselig.

Insgesamt ist das ein gutes Beispiel für die AfD:

Keine Inhalte, viel Pöbeln, Verfolgen von Mustern, an Auseinandersetzung in der Sache nicht interessiert.

Wenn ich mir anschaue, dass die mimosenhaft jammern, wenn deren Veranstaltungen gestört werden, sind es gleichzeitig diejenigen, die andere Veranstaltungen stören. Übrigens ohne Rücksicht auf andere. Ich habe mir das gestern vom Marienplatz in München im Fernsehen angeschaut. Stünde direkt neben mir jemand, der mir mit der Trillerpfeife ins Ohr pfeift, dann bekommt der eine Anzeige wegen Körperverletzung.

Inhaltlich kommt ja nicht viel. Keine Zukunftskonzepte, an allem sind die Flüchtlinge schuld, Klimaveränderung gibt es nicht, irgendwie weniger Steuern, aber alles mit Steuern fördern. Ist aber auch egal. Wenn man sich nicht auseinandersetzen und keine Meinungen anhören mag, dann stören die Logikbrüche auch nicht.

Ich finde es gibt auch eine bemerkenswerte Aufteilung in die Salonpolitiker und das Straßenpöbelteam. Die Salonpolitiker der AfD werden natürlich nur von den bösen Medien verfolgt und finden immer noch eine Ausrede, warum gerade wieder etwas falsch interpretiert worden ist. Den Straßenpöblern, die natürlich niiiieeee nimmer nicht AfD-Leute sind, ist das egal. Stören, Pöbeln, Parole raus – fertig. Wie praktisch auch, dass einen Verein gibt, der die Wahlwerbung quasi 1:1 unterstützt, aber natürlich niiiieeee nimmer nicht mit der AfD direkt zu tun hat.

Das war schon einmal so geschickt aufgeteilt. Damals ging die Pöbelei in Gewalt über und man konnte die Straßenkämpfer an den braunen Hemden gut erkennen. Die Salonpolitiker wurden natürlich immer von den Zeitungen falsch dargestellt und schworen auf ihre eigenen Medien.

Für mich gibt es noch einen AfD=rechtsextrem Indikator. Dort, wo früher NPD oder dritte Weg Plakate hingen, sind jetzt die AfD Plakate. Immer ganz oben am Laternenmast, immer der dickste Kabelbinder, nie ist der Kabelbinderrest abgezwackt. Zufällige Parallelen?

 

 

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#Gauland: immer das sich wiederholende Muster

Liebe AfDler. Lasst es doch einfach mal bleiben. Den Dreiklang:

  • Provozieren,
  • einen Medienskandal heraufbeschwören
  • und sich dann über die Medien beschweren,

mag doch keiner mehr sehen.

Eure bewußt provozierenden Aussagen, die etwas pauschalisieren, das differenziert betrachtet werden muss und eure anschließende Hetze zeigt mir nur eines ganz klar:

Ihr habt im Bundestag nichts verloren, eure Politik schadet unserem Land!

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Strom kommt aus der Steckdose: Grüne Degeneration

Fehlt eigentlich nur das Thema Brennstoffzelle. Ansonsten ein prima Artikel

SKB NEWS

Die Grünen bekräftigen ihre Forderung, alle Autos mit Verbrennungsmotor ab 2030 zu verbieten. In diesem Ziel stecken allerdings ein paar entscheidende Denkfehler. Ein Kommentar von Sebastian Viehmann.

Die Grünen haben einen neuen Endgegner: Das Auto. Während der Kampf gegen die Atomkraft erfolgreich ausgefochten wurde – sogar mit einem breiten gesellschaftlichen Konsens – geht es nun um das Ende des Verbrennungsmotors. Und das am besten gestern. Das Motto lautet – übrigens wortwörtlich: „Wir gehen in den Fight gegen die Klimagegner“.

Wie man „gegen das Klima“ sein kann, wurde zwar nicht näher erläutert, dafür gibt es aber konkrete Pläne. Neben SUV-Strafsteuern zugunsten von Elektroautos und bundesweiten Diesel-Fahrverboten fordern die Grünen erneut, dass ab 2030 ausschließlich „abgasfreie Autos“ gebaut werden dürfen. In den Städten soll der Autoverkehr zugunsten des Radverkehrs zurückgedrängt werden. Zudem sprechen sich die Grünen dafür aus, den öffentlichen Nachverkehr stark auszubauen.

Elektrisch um jeden Preis?

Bessere Taktfrequenz und günstigere Preise bei Bus…

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jetzt kommen auch noch die Braunen auf den Plan #Hitlerglocke

Fortsetzung garantiert:

Der Bürgermeister tritt zurück und die Rechten treten an. Na herzlichen Glückwunsch. Ergebnis einer Arbeit, die zeigt, wie man mit sensiblen Themen nicht umgeht.

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Lieber Ronald Becker … #Hitlerglocke

… das war wohl nix. Ich kenne bisher keinen Hitlervergleich, der passend gewesen wäre. Auch Ihrer ist voll daneben.

Sie sagen lt. den Medien „Wenn man über solche Sachen berichtet, soll man umfangreich berichten. Dass man sagt, das waren die Gräueltaten und das waren auch Sachen, die er in die Wege geleitet hat und die wir heute noch benutzen.“

Schauen wir mal, was der Hitler so getrieben hat, er hat (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

  • die Bürger aufgehetzt und radikalisiert
  • er hat schrittweise die demokratischen Regeln ausgehebelt
  • er hat dadurch eine Dikatur errichtet
  • er hat eine aggressive Außenpolitik betrieben
  • er hat Völkermord betrieben
  • er hat einen Krieg angezettelt, der sich zu einem Weltkrieg entwickelt, der Millionen von Opfern zur Folge hatte

Ich glaube Ihr Beigeordneter Dietmar Lutz ist Historiker – der kann Ihnen das noch wesentlich genauer erläutern, wäre echt gut, Sie würden das mal machen.

Sorry, auch Ihr Schweigen übers Wochenende ist leider völlig daneben. Sie hätten die Chance gehabt (ganz AfD-like), dass Sie missverstanden wurden oder was auch immer.

Nur am Rande und ein ganz anderes Thema: ich dachte immer, die FWG sei keine Partei. Wie kann es da einen Parteiausschluss geben? Oder ist es ein Vereinsausschluss?

 

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